Glaumbćr - Deutsch


Die Gebäude des Hofes entstanden zu unter-schiedlichen Zeiten des 18. und 19. Jahrhunderts. Alle jedoch sind in Torfrasenbauweise errichtet. Dies war in den ländlichen Gebieten Islands bis etwa um 1900 üblich. Dann wurde sie allmählich durch Stahlbeton-konstruktionen ersetzt, die für die meisten isländ-ischen Gebäude heutzutage typisch sind. Die skandinavischen Vorfahren der Isländer hatten ihre Häuser auf grund der zunehmenden Knappheit an grosseBäumen in der Torfrasenbauweise errichtet.

Die Gebäude in Glaumbćr bestehen aus dünnen Holzbrettern und sind voneinander durch dicke Schichten von Torfrasen getrennt und isoliert. Auch das Dach ist mit einer dicken Schicht des gleichen Materials bedeckt. Das isländische Gras wächst sehr kräftig, daher ist dieser Torfrasen eine starke und dauerhafte Verbindung von Wurzeln und Erde.

Ein Torfhaus kann in Gebieten mit gemäßigten Regenfällen ein Jahrhundert überdauern. Das Dach muß natürlich in einem richtigen Winkel errichtet werden.  Ist es zu flach, regnet es durch; ist es zu steil, zerbricht der Untergrund während trockener Jahreszeiten. Das Gras trocknet zu schnell und wächst nicht, so dass der Regen in diesem Fall auch durchdringt.



Bauernhof

1.    Eingangskorridor
2.    Gästezimmer
3.    Küche
4.    Hauptvorratsraum
5.    Gästezimmer
6. - 8. Die “Bettstube” (bađstofa)
9.    Die “Südtür”
10.  Der lange Vorratsraum
11.  Die Milchkammer
12.  Gästezimmer
13.  Lagerraum
14.  Lagerraum
15.  Die Schmiede
16.  Brennstoffraum 




Glaumbćr  |  561 Varmahlíđ  |  Sími 453 6173  |  byggdasafn@skagafjordur.is